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Region·4. Sept. 2026, 10:51

Moniga del Garda: Ausstellung von Ambrogio Frigerio im Rathaus

Moniga del Garda, mostra di Ambrogio Frigerio al Palazzo Municipale

In Moniga del Garda zeigt Ambrogio Frigerio im Rathaus die Ausstellung „Diario Interiore“ mit Figuren, Gesichtern und technischen Experimenten.

Moniga del Garda zeigt derzeit die Ausstellung von Ambrogio Frigerio im Mehrzwecksaal des Rathauses an der Piazza San Martino 1 im Erdgeschoss. Die Ausstellung mit dem Titel „Diario Interiore“ ist bis Montag, den 7. September, zu sehen und führt durch Figuren, Gesichter und kreative Objekte, die anhand verschiedener Motive und origineller Lösungen von der Arbeit des Autors erzählen.

Den Schwerpunkt bilden Bilder von Kindern, verliebten Paaren, Tänzerinnen und Menschengruppen in alltäglichen oder entrückten Situationen. Wiederkehrende Motive sind Kinder, die am Rand eines Schwimmbeckens sitzen und einem kleinen Hund einen Kuss geben wollen; weibliche Figuren mit intensivem Blick; sowie Tänzerinnen, die in weißen oder roten Kleidern durch die Luft wirbeln.

Daneben sind Menschen zu sehen, die unter bunten Regenschirmen im Regen gehen, sowie einige nur angedeutete Segel auf der Leinwand. Der einzige Bezug zur Landschaft gilt der Umgebung des Sees, ohne dass daraus eine eigentliche Darstellung der Gegend entsteht.

Ein zweiter Ausstellungsbereich ist Frigerios stärker technisch experimenteller Produktion gewidmet. Dort stehen ungewöhnliche Lampen aus Holz- und Metallelementen, leuchtenden Drähten und Details, die Uhren, weibliche Skulpturen, Schwäne und hybride Gesichter einbeziehen.

Die Vielfalt der ausgestellten Objekte unterstreicht eine Arbeit, die von formaler Forschung und der Verbindung unterschiedlicher Materialien geprägt ist und auf unkonventionelle visuelle Lösungen setzt.

Die berufliche Laufbahn von Ambrogio Frigerio, auch Gio genannt, begann unmittelbar nach der dritten Klasse der Mittelschule. Im Laufe der Jahre wechselte er aus persönlichen Gründen mehrfach den Beruf, weil er Tätigkeiten ausüben wollte, die ihm Interesse und Zufriedenheit boten.

Zu seinen beruflichen Stationen gehören unterschiedliche Unternehmen wie Barilla, Bonduelle, Quaker und Gardaland sowie weitere Tätigkeiten. In jeder Phase bewahrte er sein Engagement, bildete sich ständig weiter und stellte sich neuen Aufgaben mit der Bereitschaft, sich immer wieder neu einzubringen.

Nach 41 Arbeitsjahren kam der Ruhestand und damit die Möglichkeit, den bislang zurückgestellten Leidenschaften mehr Zeit zu widmen. Die Ausstellung versammelt die Ergebnisse dieser freieren Lebensphase, in der der Autor seine Umgebung aufmerksamer betrachten konnte.

Im Ausstellungsrundgang findet sich auch eine Überlegung, die Frigerio zugeschrieben wird: „Ich glaube, dass etwas an diesen neuen Theorien falsch ist, die aus Perspektiven, Lösungen und Whitepapers bestehen, wenn am Ende alles zur Ungewissheit der Zukunft führt …“

Daran schließt ein weiterer im Text zitierter Satz an: „Haben sie etwa nicht alles falsch gemacht und machen sie weiterhin alles falsch?“

Daraus ergibt sich die Idee, sich einer konkreteren und gelasseneren Haltung zuzuwenden und Raum für die Entstehung neuer Werke zu lassen.