GARDA FLASH.Aktuelle Meldungen

Kultur·24. Aug. 2026, 10:44

Ausstellung von Francesco Misino im Lechi-Museum in Montichiari

Museo Lechi di Montichiari

Die Ausstellung „Astrolabio“ von Francesco Misino wird am Samstag, dem 29. August, um 16 Uhr in den Räumen im Erdgeschoss des Lechi-Museums in Montichiari eröffnet und bleibt bis zum 27. September geöffnet.

Die Ausstellung „Astrolabio“ von Francesco Misino wird am Samstag, dem 29. August, um 16 Uhr in den Räumen im Erdgeschoss des Lechi-Museums in Montichiari eröffnet und bleibt dort bis zum 27. September geöffnet. Die Schau ist den Werken des Malers Francesco Misino gewidmet, der ursprünglich aus Apulien stammt und in Venetien seine Wahlheimat gefunden hat. Sie wird in Zusammenarbeit mit Montichiari Musei und unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Montichiari veranstaltet.

Misino wurde am 21. Dezember 1952 in Bisceglie in der Provinz Bari geboren und absolvierte sein Studium an der Kunstakademie von Bari. Nach dem Erwerb seiner Lehrbefähigungen unterrichtete er von 1976 bis 2011 Malerei am Staatlichen Kunstgymnasium in Verona. Er lebt und arbeitet in Verona.

Im Laufe seiner Tätigkeit nahm er an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen teil. Dazu gehören „Penelope“, 1986 in der Galleria La Meridiana in Verona, „Il Bandolo della Matassa“, 1987 in der Galleria Il Brandale in Savona, sowie „I Materiali“, 1990 im Atelier-Labor Sabbie D’Arte in Verona. Es folgten „Clessidra“ 2002 in Verona, im selben Jahr „Per filo e per segno“ sowie mehrere Gruppenausstellungen im Palazzo della Gran Guardia in Verona und beim Kulturverein Incorniciarte im Jahr 2008.

Die Arbeit des Künstlers wird von der kunstkritischen Betrachtung Lia Franzias begleitet. Sie erkennt in den Werken eine Auseinandersetzung mit der Zeit und mit der Möglichkeit, sie durch Bilder und Materialien zu durchqueren. In ihrer Analyse erscheinen verknotete Hanfseile, Strohhalme und Glasmurmeln ebenso wie Farben, die durch den Pinselstrich und Collageelemente verstärkt werden.

Diese Elemente erinnern der Kritikerin zufolge an Gegenstände, die in Museumsvitrinen sowie auf den Seiten von Büchern und Zeitschriften betrachtet werden, und rufen Geschichten von Kriegen und Lieben, Intrigen und Rache, Festen und Trauer wach. Die Ausstellung kann von Mittwoch bis Samstag von 10 bis 13 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr besucht werden, sonntags von 15 bis 19 Uhr. Das Projekt wird im Rahmen der Aktivitäten von Montichiari Musei präsentiert.