„Fuck War“: 28 Künstler in der Fondazione Cominelli in San Felice del Benaco

Die Gruppenausstellung „Fuck War“ bringt vom 26. September bis zum 24. Oktober 2026 in der Fondazione Cominelli in San Felice del Benaco 28 zeitgenössische Künstler zusammen.
Die Gruppenausstellung „Fuck War“ bringt vom 26. September bis zum 24. Oktober 2026 in der Fondazione Cominelli in San Felice del Benaco 28 zeitgenössische Künstler zusammen. Die Eröffnung findet am Samstag, dem 26. September, um 18 Uhr in den Räumen in der Via Padre Francesco Santabona 9 statt. Die Ausstellung widmet sich dem Thema Krieg und der Notwendigkeit, den Wert des Friedens erneut zu bekräftigen.
Kuratiert wird die Ausstellung von Michele Serini. Sie geht auf eine Idee und einen Auftrag der Fondazione Raffaele Cominelli zurück und wird von der Pro Loco von San Felice del Benaco organisiert und von der Gemeindeverwaltung unterstützt. Die Werke setzen sich mit dem mit zeitgenössischen Konflikten verbundenen Schrecken, der Gewalt, dem Verlust und der Angst auseinander und tun dies mit unterschiedlichen Ausdrucksformen und Perspektiven.
Die Ausstellung versteht sich als Akt des Widerspruchs und als Anlass zur Reflexion über eine internationale Lage, die von neuen Kriegen geprägt ist. Zugleich besteht die Gefahr, dass Gewalt, die durch die tägliche Kommunikation vermittelt wird, Gewöhnung und Gleichgültigkeit fördert. Das Projekt überträgt der Kunst die Aufgabe, Erfahrungen einander näherzubringen, die häufig auf Distanz gehalten werden, und zu einer Stellungnahme anzuregen.
Beteiligt sind Agostino Arrivabene, Alessia Gatti, Anna Ghilardi, Antonio Marchetti Lamera, Dario Tironi, Elena Monzo, Fidia, Filippo Dobrilla, Francesco De Molfetta, Gianfranco Gentile, Giuseppina Fontana, Harry Greb, Imma Parenti, Luca Bray, Luis Perlanera, Marco Bertin, Margherita Martinelli, Massimo Mariano, Michelangelo Galliani, Nicola Vinci, Pierluca Cetera, Rosario Fossati, Silvia Sangaletti, Silvia Trappa, Uber, Vanni Cuoghi, Vincenzo Pagliuca und Wlady Sacchi.
Bürgermeisterin Marzia Manovali unterstrich den Wert einer Initiative, die durch die Kunst dazu auffordert, nichts zu vergessen und sich nicht abzufinden. Die Fondazione Cominelli beschreibt ihre Ausstellungsräume als Ort der Begegnung und des Austauschs. Stefania Turra, Präsidentin der Pro Loco, hebt unterdessen die Entscheidung hervor, neben Festen auch Anlässe für Kultur und Bewusstsein zu fördern.
Die Ausstellung kann samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 19 Uhr besichtigt werden. Für Schulklassen und Gruppen sind unter der Woche nach Vereinbarung zusätzliche Öffnungszeiten vorgesehen.