GARDA FLASH.Aktuelle Meldungen

Region·1. Sept. 2026, 00:32

Mailand von oben: Eine Route zu den eindrucksvollsten Aussichtsterrassen der Stadt

Milano dall’alto: itinerario tra le terrazze panoramiche più suggestive della città

Mailand aus erhöhter Perspektive zu betrachten, eröffnet einen einzigartigen Blick auf den Reiz einer Metropole, die sich ständig zwischen historischem Erbe und zeitgenössischer Architektur bewegt.…

Mailand aus erhöhter Perspektive zu betrachten, eröffnet einen einzigartigen Blick auf den Reiz einer Metropole, die sich ständig zwischen historischem Erbe und zeitgenössischer Architektur bewegt.

Die Dächer der Stadt, die gotischen Turmspitzen und die modernen Wolkenkratzer, die die Skyline prägen, zu betrachten, ist ein visuell beeindruckendes Erlebnis – ideal für alle, die einmal etwas anderes erleben möchten. Wer für einen halben Tag in der Stadt ist, einen Zwischenstopp einlegt oder auf eine abendliche Anschlussverbindung wartet, kann diese Zeit bei einer Tour zu den berühmtesten Aussichtspunkten sinnvoll und inspirierend nutzen.

Damit man die Route ohne Trolleys und mit freien Händen genießen kann, lassen sich die Koffer in einer Gepäckaufbewahrung am Bahnhof Milano Centrale, etwa bei Radical Storage, bequem und zuverlässig unterbringen. So kann man sich mühelos mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen und die schönsten Rooftops ganz unbeschwert erreichen.

Eine vertikale Route während eines nur wenige Stunden dauernden Aufenthalts zu planen, erfordert einen bewussten Umgang mit Entfernungen und Besichtigungszeiten.

Das Mailänder U-Bahn-Netz ermöglicht es, in kürzester Zeit von einem Viertel zum anderen zu gelangen. Dadurch ist es realistisch, innerhalb eines einzigen halben Tages mehrere Aussichtspunkte zu besuchen. Um den Aufenthalt optimal zu nutzen, empfiehlt es sich, zwei oder drei gut miteinander verbundene Stationen auszuwählen und Eintrittskarten, sofern möglich, im Voraus zu kaufen, um Wartezeiten an den Kassen zu vermeiden.

Wer ohne Gepäck unterwegs ist, kann sich flexibel zu Fuß zwischen den U-Bahn-Stationen und den Sehenswürdigkeiten bewegen und vor der Weiterreise ganz entspannt einen Aperitif genießen oder spazieren gehen.

Die Entdeckung der Stadt aus der Vogelperspektive beginnt unweigerlich auf den Domterrassen, einem weltweit einzigartigen Ort, an dem man zwischen Marmorskulpturen spazieren und die Madonnina aus nächster Nähe bewundern kann. Von hier reicht der Blick über den gesamten darunterliegenden Platz.

Nicht weit entfernt und mit Blick auf die Piazza Diaz bietet die Terrazza Martini eine privilegierte Aussicht auf die Altstadt – ideal, um den Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu erfassen. Fährt man mit der Linie M1 in Richtung Parco Sempione, erreicht man den Torre Branca: Die Fahrt mit dem Aufzug auf dem von Gio Ponti entworfenen Bauwerk eröffnet einen 360-Grad-Blick auf die städtischen Grünanlagen, das Castello Sforzesco und das Viertel Porta Nuova und bietet damit einen außergewöhnlich spektakulären Aussichtspunkt.

Wer die modernste Seite der Metropole entdecken möchte, sollte Porta Nuova und den Park BAM – Biblioteca degli Alberi unbedingt besuchen.

Von den erhöhten Stegen und den Lokalen am Park bietet sich ein unmittelbarer Blick auf den Bosco Verticale und die Türme der Piazza Gae Aulenti, ein Sinnbild des modernen Mailand. In Richtung Süden gelangt man mit der Linie M3 zum Torre della Fondazione Prada, der ein außergewöhnliches visuelles Erlebnis bietet: Das Restaurant und die Terrasse in den obersten Etagen des von Rem Koolhaas entworfenen Gebäudes eröffnen einen ungewöhnlichen Blick auf ehemalige Bahnhofsareale und Viertel, die sich städtebaulich stark verändern.

Um die Schönheit der Mailänder Skyline bestmöglich zu erleben, sollte man die Besuchszeiten sorgfältig wählen.

Die frühen Nachmittagsstunden bieten viel Licht und klare Sicht. An besonders heiteren Tagen reicht der Blick dadurch besonders weit. Der Sonnenuntergang bleibt jedoch einer der stimmungsvollsten Momente, wenn die Lichter der Stadt allmählich angehen und sich der Himmel in warme Farbtöne verwandelt.

Wer die Fahrten mit den U-Bahn-Linien M1, M2 und M3 einplant, kann problemlos zwischen der Altstadt und den äußeren Stadtvierteln wechseln. Dabei sollte man mindestens fünfundvierzig Minuten Puffer einrechnen, um zum Bahnhof zurückzukehren, persönliche Gegenstände abzuholen und ohne Eile in den Zug zu steigen.